Massiver Monster Anaboler Muskelaufbau für Profis (2 Wochen Programm)

So, wie nicht anders zu erwarten, geht’s in diesem Blog um Trainingsgrundlagen. Grundlage Numero Uno wäre dem zu Folge bunte Blinke-Bildchen und ein Hampelmann auf Stoff, der einen Onlinetrainingsplan mit Worten, wie im Titel, bewirbt. Diese Faktoren sind für massive Gainz unerlässlich... BULLSHIT

Ich werde jetzt so nach und nach mal versuchen die Basis zu vermitteln und jeden in die Lage zu versetzen, Erfolge zu erzielen und dabei nicht unnötig auf irgendwelche Halbtalentierte in den diversen Bewegungslegastheniker-Studios dieses schönen Landes hören zu müssen. 

So aller Anfang ist ein Ende. Schön poethisch. In diesem Fall ein Ende mit Selbstlügen. Bevor ihr den titanischen Schritt macht, euch in einem Studio, pardon „GYM“ eurer Wahl anzumelden, am Besten am 1.1 weil ihr feststellt, dass ihr unbedingt „im neuen Jahr durchstarten wollt“, setzt euch hin. Setzt euch einfach hin. Ich weiß ihr sitzt gerne, sonst würdet ihr das nicht lesen. Und jetzt nehmt was zu Schreiben und schreibt auf: Mal vollkommen aus der Hüfte 10 Gründe warum ihr trainieren wollt. Es gibt da kein richtig oder falsch, jeder Grund ist geil und sich selber Grund genug. 

Nicht weiterlesen bis ihr das gemacht habt!

Ich hab gesagt nicht weiter lesen!

Alter! Nicht 5 Gründe! 10 Gründe! Erst schreiben, dann geht es weiter!

 

Ready? Okay,  hier mal ne Auswahl, die ich immer wieder höre:

  • „Ja, Sport ist gesund.“
  • „Sport ist gut für das innere Gleichgewicht und Wohlbefinden.“
  • „Pussys, Alter! Die Pussys stehn auf Six Pack“, alternativ wäre im Zeitalter der Political Correctness und Gleichberechtigung „Kolben, die Kolben stehn auf Knackarsch.“ 
  • „Ich will mal auf die Bühne.“
  • „Ich will stark werden.“
  • „Ich Fall gern auf.“
  • „Ich möchte in meinem aktuellen Sport besser werden.“

Und so weiter und so weiter. Jeder Punkt ist okay, wichtig ist aber, dass ihr eines begreift: Ihr braucht ne starke Motivation, um dabei zu bleiben. Denn darum geht’s. Geschenkt bekommt man gar nix. Die Wahrheit ist, ihr müsst Bock darauf haben, sonst lasst ihr den Scheiß, wie 90 % der Vollpfosten bleiben oder macht's halbherzig. 

Und damit meine ich nicht die alten Leutchen im Studio, für die das so ne Art soziale Rehabilitierungsmaßnahme darstellt, wie Bingo. Auch das ist okay und geil. 

Ich meine die, die alle drei Wochen mal kommen um „richtig durchzustarten“, die ultimative Technik XY ausführen und doch immer noch genauso auf demselben Stand stehen, wie vor 5 Jahren. Macht euch klar, dass das, was ihr da macht für euch ist. Ihr seid es, die stärker werden, ihr seid es, die besser Aussehen oder in ihrem Sport bessere Leistung bringen. Dafür macht ihr das, weil ihr das wollt, nicht um anderen zu gefallen, das Gefallen ist ein Bonus, quasi die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. 

Zweifelsohne geil, aber von der Sahne hat man mehr, vom Eis ganz zu schweigen. Metaphorisch gesprochen. 

Jetzt hätten wir geklärt wieso, weshalb und warum du deinen Wanst ins Studio schleifst oder schleifen willst. Damit sind wir beim nächsten Punkt: Das richtige Studio. Das Wichtigste zuerst: Dein Studio muss für dich zu erreichen sein und nein 1h Fahrt ist nicht erreichbar. 

Dass Problem mit Entfernungen ist, dass sie demotivieren, soll heißen: du hast nen Scheißtag erwischt und irgendeinen Scheißgrund wirst du dann finden, nicht hinzugehen und diese Gründe bekommen mehr Gewicht mit jedem fucking Meter, den das Studio von dir entfernt ist. 

Es gibt auch Ausnahmen, aber die sind selten und lesen sich wahrscheinlich nicht so einen Blog durch. 

Zweitens: Scheiß auf den verfickten Gerätepark. Dass ist alles Firlefanz, der teilweise Sinn macht, aber das Herzstück für jeden, egal ob Männlein oder Weiblein, ist der Freihantelbereich. Kurzhanteln bis 35 Kilo sind KEIN KO-Kriterium, für Gewicht schuf der Herr die Langhantel. 

HALLELUJA!

Was du brauchst, sind also vernünftige Langhanteln, passende Scheibengewichte, im Idealfall mindestens 2 anständige Drückbänke und 2 Racks (das sind diese Vierkantigen Konstruktionen aus Eisen, an denen man allen möglichen Kram in verschiedenen Höhen anbringen kann). Kabelzüge, Ruderbänke, Beinbeuger und so weiter sind alles nette Sachen, aber nicht zwangsläufig wichtig. 

Du kannst zwar auch mit reinem Maschinentraining ein riesen Ochse oder ne pralle Kraftsportmaid werden, aber Fakt ist, deine Leistung ist dann so funktional wie Gewichte am Sack. Denn mal ehrlich, wenn du nen 50er Oberarm hast und keine 200 Kilo anheben kannst, bist du entweder Invalide oder ein Lump. 

Okay, also hätten wir jetzt Lage und Ausstattung geklärt. Nächstes Ding ist die gelebte Hausordnung: Wenn du keine Kreide benutzen darfst ist das Studio scheiße. 

Zuletzt bleibt das Personal. Ich finde das Personal in einigen Studios unterirdisch. Mies ausgebildet, unmotiviert, notgeil, realitätsfremd, abgehoben, arrogant und immer ne Ecke zu nervig. Es gibt Gott sei Dank ettliche saustarke Trainer und Trainerinnen, Aushilfen und Auszubildende die richtig was auf der Pfanne haben. 

Dummerweise ist das einer oder eine unter 20 und dem Laien wird es fast nicht möglich sein, die Spreu vom Weizen zu trennen. 

Ergo scheiß aufs Personal, was die Auswahl angeht.

Nutze lieber die Möglichkeit an Seminaren, bei Leuten die wirklich was drauf haben, teilzunehmen und geh dann mit Ahnung nach Hause, anstatt auf Deppen zu hören. Ich denke damit ist zum Thema Studio alles gesagt. 

Damit wären wir bei Punkt 3 auf unserer Liste nämlich welche Übungen. Dass hängt von deinen Zielen ab, Grundsätzlich wird ein Anfänger mit jedem Plan Erfolg haben, aber es gibt halt sinnvolle Pläne und weniger sinnvolle. Wir werden mal verschiedene Dinge nach und nach vorstellen und zwar so, dass für jeden und jedes Traininsniveau was dabei ist. 

Also, Motivation steht, Studio steht, Plan steht. Was mit Klamotten. Naja ich sag mal so, ne Hose die Kniebeugen erlaubt ein T-Shirt und ein paar Schuhe reichen für den Anfang. Der ganze Equipment-Kram kommt viel später und wir gesondert vorgestellt. 

Zu guter Letzt bleibt da noch die Ernährung, wer mag kann sich da gerne meinen Blog mit Basiswissen durchlesen. Fakt ist, man hört Essen sind 50,60,70 keine Ahnung wie viel Prozent vom Training. Blödsinn, Training ist Training. Ernährung dient dazu, dich erholen und wachsen zu lassen. Koch frisch, fress nicht zuviel Blödsinn und wachse. Ganz einfach. 

Regeneration genauso. Das Schlafen besser ist, als bis 5 in der Pinte am Thresen zu kleben, ist bekannt und kein weißes Kaninchen. 

Jetzt mal ne Axt ins eigene Bein: Supplements! Während ich nem Anfänger immer sage, dass er den Scheiß am Anfang nicht braucht, macht einiges davon natürlich Sinn, aber das ist kein Zaubermittel. Viele gehen hin und sind allen ernstes der Meinung, die hauen sich nen Shake von Marke XY hinter die Binde und laufen rum wie Hulk auf Testosteron. Dem ist natürlich nicht so. Supplements sind geil, ich steh drauf, deshalb machen wir welche, aber es sind und bleiben NahrungsERGÄNZUNGSmittel. 

Hier mal die kurze ungeschönte Wahrheit: Wenn du außergewönlich trainierst, außergewönlich isst und außergewönlich schläfst wirst du außergewönlich Aussehen und außergewönliche Leistungen bringen. So einfach ist das. 

 

Damit wären wir auch schon am Ende angelangt. Freut euch auf die nächsten Blogs in denen wir mal Übungen und Trainigsplänen auf den Zahn fühlen.

 

In diesem Sinne viel Spaß und viel Erfolg.

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