Betain (Trimethylglycin) – Die kleine Allzweckwaffe

Über die Vorteile von einer regelmäßigen Kreatin-Supplementierung wissen bereits viele. Auch, dass es darüber zahlreiche Studien gibt, welche eben diese belegen. Ebenso ist Beta-Alanin vielen bekannt und wird rege genutzt. Betain allerdings haben viele noch nicht auf dem Radar, dabei kann es doch so viel. Was Betain ist und was es kann, erfährst du in dem folgenden Artikel.

Betain oder auch Trimethylglycin genannt, besteht aus einem Aminosäurenderivat von Glycin und aus 3 Methylgruppen. Es kann durch die Nahrung aufgenommen werden, wird aber auch im Körper produziert. Im Körper, genauer gesagt in der Leber und der Niere, wird Cholin aus der Synthese von Lysin und Methionin hergestellt. Als Abbauprodukt von Cholin entsteht dann Betain (Trimethylglycin). 

Schön und gut, jetzt wissen wir, was es ist und wir wissen, dass es über die Nahrung aufgenommen oder als Abbauprodukt im Körper hergestellt werden kann. – Warum sollte man es nun zur Ernährung ergänzen? 

Unsere Ernährung ist leider so ausgelegt, dass das Verhältnis von Methionin zu Glycin etwas unvorteilhaft ist. Aus Methionin entsteht beim Stoffwechsel Homocystein, welches ein Schadstoff ist und zum Beispiel negative Auswirkungen hat auf Blutgefäße (somit auf den gesamten Herzkreislauf), Depressionen, Demenz, uvm. Nun wollen wir den Blutspiegel des Homocystein entsprechend geringhalten. Welch ein Zufall, dass Homocystein durch Methylierung wieder zu Methionin umgewandelt werden kann und da kommt Betain ins Spiel, das die erforderlichen Methyle liefert. Dabei entstehen also Methionin und es bleiben S-Adenosylmethionin (SAMe) und Dimethylglycin (DMG) über.

Ja gut, jetzt wissen wir, dass Betain durch Methylierung den Homocystein-Spiegel senken kann, was für unsere Gesundheit mehr als vorteilhaft ist, aber wieso sollte Betain gerade für Sportler eine viel größere Rolle spielen und warum ist es überhaupt im KREA-BEAST enthalten?

Neben dem Stoffwechsel von Methionin, ist Betain auch am Stoffwechsel von Kreatin beteiligt. Das Nebenprodukt S-Adenosylmethionin (SAMe) schützt nicht nur vor Arthritis, Depressionen und Leberschäden, sondern reguliert auch die Kreatinsynthese. Das war unter anderem auch ein Grund, warum wir gesagt haben, dass es in unser KREA-BEAST muss. Wie ihr ja schon wisst, besteht unser KREA-BEAST nicht einfach aus einem Kreatin-Monohydrat, sondern wird unterstützt durch Beta-Alanin und eben Betain/ Trimethylglycin. Es gibt allerdings noch nicht so viele Studien, wie zum Beispiel bei Kreatin. Dennoch möchten wir euch noch ein paar weitere Effekte von Betain auflisten: 

  • Betain unterstützt die Leber bei der Fettverarbeitung
  • Eine geringfügige Leistungssteigerung (Kraftsteigerung) konnte festgestellt werden (Erhöhung des Muskelquerschnitts durch Wasserspeicherung).
  • Der Abbau von Energiereserven kann gemindert werden
  • Der Aufbau von Muskelmasse wird unterstützt
  • Die Verdauung wir unterstützt. Unter anderem durch Regulierung der Magensäure.
  • Eine geringfügige Erhöhung des Wachstumshormons IGF-1 konnte festgestellt werden. Allerding fällt diese signifikant geringer aus, als dies bei Kreatin und/oder Arginin der Fall ist.

 

Das klingt ja alles ziemlich gut, aber wo ist der Haken?

Als „Nachteile“ könnte man den Eigengeruch und Geschmack des Betains nennen. Es soll auch schon zu einem fischigen Aufstoßen, ähnlich wie bei Omega 3 Fischöl-Kapseln, gekommen sein.

Gerade für uns war Betain/Trimethylglycin äußert interessant im Zusammenspiel mit Kreatin-Monohydrat und Beta-Alanin, weshalb es den Weg in unser KREA-BEAST gefunden hat.

Ich hoffe, der Artikel konnte euch Betain/Trimethylglycin etwas näherbringen.

In diesem Sinne #stayhungry

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