ABSPECKEN ZUR TOPFORM TEIL 7 – NEUES JAHR, NEUE HERAUSFORDERUNGEN

Tag ihr Strolche und ein frohes neues Jahr! (Ja, wir haben bereits Februar, ich weiß)

Das Jahresende im vergangenen Jahr stand ja eigentlich nahezu komplett unter dem Stern "Kampf der Wampe", aber wie jeder normale Mensch, habe ich über die Feiertage meine Familie besucht und neben Weihnachten auch meinen Geburtstag und die Jahreswende fröhlich gefeiert. 

Ich weiß ja nicht, wie es beim Durchschnittsleser hier ausschaut, aber mal ganz im Ernst, wenn ich bei meinen Eltern bin, ist irgendwie jeder Tag ein absolutes Küchenmassaker, gerade über Weihnachten. Es gibt immer nur das Lieblingsessen und immer nur in Portionen, die jedem Arzt die Tränen in die Augen treiben würden. 

Und weil wir uns alle so selten zusammen sehen, wird auch viel getrunken, wenig geschlafen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jede Tafel Schokolade im Umkreis von 10km² vernichtet. 

Ich bin also mit dem vollen Bewusstsein aus dem Urlaub zurückgekommen, dass ich einen Teil meiner Fortschritte zunichte gemacht habe. Das war mir aber zum einen vollkommen Lachs und naja, zum anderen bin ich auch einfach der Meinung, dass wenn eine Woche Volleskalation, die einmal im Jahr auftaucht, wirklich einen großen Unterschied macht, ja dann hakt es eher an anderen Stellen. 

Trotzdem war der erste Gang auf die Waage und der erste Griff zum Maßband richtig behindert. So als wäre einem gerade schlagartig jedes Stück Schweinebraten und jedes Gläschen Schnaps der vergangenen Woche bewusst geworden. 

Ich hab dann auch erstmal bis zum dritten Januar gewartet, bevor ich geschaut habe, wie das Ergebnis ist. Zunächst mal wiege ich 120kg. Vor Weihnachten waren es 118. 

2kg in 7 Tagen mehr, allerdings mit geschätzten 20.000 Kalorien pro Tag, sprich Frühstück, zweites Frühstück, Mittagessen, Kaffee, Abendessen und Bett-Hupferl. 

Jede einzelne Mahlzeit davon echt reichlich, so wie man sich das bei einer absoluten Bauernfamilie halt vorstellt und dann noch die Getränke. 2kg sind also vollkommen ok und dazu kommt noch, dass ich einfach auch viel mehr Salz zu mir genommen habe als gewöhnlich und damit mehr Wasser gebunden habe. 

Der Wampenindex ist allerdings von 108 auf 110 geklettert, wobei wir auch hier mal die erste Woche abwarten. 

Alles in allem habe ich es mir wirklich schlimmer vorgestellt und muss sagen, auch wenn das wahrscheinlich gar keinen Sinn ergibt, hat mir die kleine Pause Bock darauf gemacht, wieder weiter durchzustarten. Vielleicht gerade, weil diese Pause was Besonderes war und man deshalb auch mit einer Leckmich-Einstellung an die ganze Sache rangeht. 

Wie glaube ich jeder andere hab ich mir dann zum neuen Jahr die Frage gestellt, was ich denn anders machen möchte als 2018. 

Klar… Abnehmen und so, aber nebenbei hab ich mir vorgenommen, meiner Kondition mal einen Tritt zu geben, die ist nämlich ziemlich lausig. Auch die Kraftausdauer ist eher mau. Und weil mir das alles irgendwie auf den Geist geht und es mal wieder Zeit für eine Trainingsplanänderung wird, habe ich mich entschlossen, die nächsten 3 Monate eine Challenge durchzuziehen, die auf dem Mist von Jim Wendler gewachsen ist. 

Der Kollege ist ein Ex-Profifootballer und Ex-Profipowerlifter aus den Staaten und für viele durch sein Programm 5-3-1 bekannt. Jim Wendler weist ausdrücklich darauf hin, dass dieses Programm nicht für Diäten geeignet ist und ganz ehrlich, der Mann hat Recht. Den ersten Monat kriegt man noch gebacken, den zweiten vielleicht auch noch, aber spätestens der letzte Monat ist auf Diät nicht zu rocken. Ich spreche da aus Erfahrung.

Allerdings brauche ich trotzdem ein Kaloriendefizit und da habe ich mir was überlegt, was entweder der totale Fallout oder der absolute Oberhammer wird. 

Wie wird es jetzt also weitergehen. Bis zum nächsten Blog werde ich nochmal Umfänge und Gewicht checken. Außerdem erkläre ich euch, wie ich meine Ernährung weiter aufbauen werde bzw. wie meine ersten Erfahrungen damit aussehen und im Anschluss erkläre ich euch mal die Basis vom 5-3-1. Das, was man im Internet findet, ist dummerweise nämlich immer nur ein Bruchteil von dem, was der olle Wendler sich ausgedacht hat und meistens noch dazu ein veralteter Stand.

In diesem Sinne harren wir also der Dinge die da kommen und #stayhungry

 

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