ABSPECKEN ZUR TOPFORM TEIL 3 - ERNÄHRUNGSPLANUNG

So ihr Schelme, zurück von den Toten, frisch ans Werk mit der nächsten Folge des ultimativen Abspeckguides.

Wir haben uns ja im letzten Teil mal einen groben Überblick verschafft, welche Ausmaße mein Körper aktuell angenommen hat. Wer jetzt wiederum auch noch aufmerksam Redbeards_melting_pot auf Instagram verfolgt, der wird höchstwahrscheinlich bei IGTV gesehen haben, dass ich am vergangenen Wochenende einen Abschuss aller erster Garnitur hingelegt habe. Natürlich nicht einfach so, sondern dank einem unheimlich wichtigen Grund, der dummerweise gar nichts an dem Fakt ändert, dass die Idee sich abzuschießen sowas von blöde war. 

Egal, weiter geht es mit dem Projekt und kommen wir nun erstmal zum goldenen Gral des Abnehmens, der Ernährung. 

Die Basics bilden die Makro- und Mikronährstoffe, wer kein Dunst hat, was das ist, hat das große Glück, dass es auch dazu einen Blog von mir gibt. Einfach in den Ernährungs-Basics nachlesen.

Um die Mikros zu decken, ist Gemüse wichtig, also nicht zwei Salatblättchen, sondern wirklich ne Menge. In meinem Fall esse ich am Tag so zwischen 400 und 1000g Gemüse und da halt eigentlich quer durch den Garten. Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Paprika, Brokkoli, Staudensellerie und was weiß ich nicht alles. Da ist echt für jeden was dabei und so ganz neben einer Menge an Vitaminen und Spurenelementen liefert Gemüse auch noch Ballaststoffe.

Zusätzlich zum Grünzeug brauchen wir Eiweiß, in meinem Fall Fleisch oder Fisch. Ich weiß moralisch verwerflich, aber meine Entscheidung. Kohlenhydrate wie Reis, Nudeln und Haferflöckchen (auf ketogene Ernährungsformen, also Kohlenhydrate weg, stattdessen mehr Fett, geh ich im übernächsten Blog mal gesondert ein) und natürlich gute Fette. 

Man hat ja jetzt tendenziell mehrere Möglichkeiten, das Thema Ernährung anzugehen. Die Basics, also Makro und Mikronährstoffe, bleiben ja gleich. Man könnte beispielsweise jeden Tag irgendwelche 8 Gänge Menüs zusammenbraten oder eher spartanisch kochen, intermittierendes Fasten oder doch lieber 18 Mahlzeiten am Tag. Es gibt hier zwar viel Bullshit auf dem Markt, dennoch erfüllen die meisten Ernährungssysteme ihren Zweck, haben aber alle folgendes gemeinsam: 

Egal wofür man sich entscheidet, man muss das Ganze in aller erster Linie durchziehen und durchhalten können. Mir z.B. geht gerade im Schichtbetrieb aufwendiges Kochen auf den Sack. Ich mache das 1 Woche, 2 Wochen und in der 3. Woche hol ich mir dann einen Döner. Das heb ich mir lieber für einen freien Tag auf. 

Andererseits bin ich, was das Essen angeht, sehr stumpf. Ich kann halt auch mehrere Tage dasselbe fressen und weil das so ist, habe ich mir meinen Plan wie folgt zusammengestellt:

Protein

Fett

Kohlenhydrate

Vitamine, etc. 

Pute

Walnüsse

Reis

Paprika

 

 

 

Staudensellerie

 

 

 

Knoblauch

 

 

 

Ingwer

 

 

 

Habaneros

 

 

 

Möhren

 

 

 

Zwiebeln

 

 

 

Äpfel

Ich habe zum jetzigen Zeitpunkt schon 15 Tage genau aus diesen Lebensmitteln meine tägliche Ernährung zusammengestellt und muss sagen, dass geht voll klar, zumindest 6 Tage lang. Sonntags ist bei mir so ein klassischer Gammeltag, an dem ich keinen Bock auf irgendwas habe, auch nicht auf Kochen. 

Kleiner Tipp noch am Rande, gerade mit Gewürzen kann man den Geschmack so variieren, dass man nicht das Gefühl hat, jeden Tag dasselbe zu essen. 1 Esslöffel Hühnersuppe, Chilli con Carne, etc. geht ebenfalls. Das Fertigzeug ist zwar Nährwerttechnisch der allerletzte Schrott, aber darum geht’s hier ja nicht, sondern einfach um sich daran zu gewöhnen, dass man seine Lebensmittel auf bestimmte Dinge reduziert.

Warum ich mich jetzt wiederum für diese Lebensmittel entschieden habe, wird übrigens nächste Woche mit dem 1 Formupdate erklärt. Außerdem habe ich meinen Trainingsplan angepasst, wie genau und warum wird ebenfalls nächste Woche geklärt. 

Und hier nochmal als lauwarmen Abschluss des Tages das ultimative Stichwort: Durchführbarkeit. 

Egal wie ihr euch ernähren wollt, wenn die Basics stimmen, funktioniert der Plan, egal ob Ernährung oder Training. Nur ob der für euch funktioniert, steht ja auf einem komplett anderen Blatt.  Seid ehrlich zu euch selbst, packt das Ego ein und fragt euch: Kann ich das mehrere Wochen, vielleicht sogar Monate durchziehen?

Es ist ja so, fit sein und vernünftig zu essen erfordert kein Talent, nicht mal ein bisschen. Logisch wird man nicht Mister O ohne Talent und Stoff (aber das ist ein anderes Thema). Aber mal im Ernst, wer zur Hölle will denn aussehen wie ein zugestofftes Milchbrötchen? Nur ein winziger Teil! Wer will 500kg Kreuzheben? Auch nur ein winziger Teil. Für 90 Prozent der Wünsche, wie gesund sein, fit sein, schlank sein, was auch immer, braucht es kein Talent, nur ein bisschen Disziplin und etwas Grundwissen.

In dem Sinne #stayhungry ihr Gauner. 

 

 

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